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Vechta-Lohne – Deutsche Meisterschaften im Radcross

Am vergangen Samstagmorgen ging es für Mario, Stefan und mich in Richtung Vechta. Lohne-Vechta war dieses Jahr der Austragungsort der Deutsche Meisterschaft Radcross. Wir hatten uns hier für das Hobby-Rennen am Samstagnachmittag angemeldet. Für mich sollte es das erste Crossrennen werden.

Pünktlich kamen wir an der Strecke an. Auf dem Weg zur Startnummernausgabe trafen wir bereits Marcus und Jan, die mit der QPE Fahne flagge zeigten. Marcus wollte wie wir auch am Nachmittag in dem Hobby Rennen an den Start gehen und Jan am Sonntag im „Master2“ Rennen.

Die Startnummern und Transponder waren schnell abgeholt und wir verschafften uns die ersten Eindrücke der Strecke. Stefan und ich waren uns einig. „Wer ist eigentlich schon wieder auf die bekloppte Idee gekommen zu dieser Veranstaltung zu fahren?“. Die Antwort war natürlich klar 😆 . Mario. Der Schnee vom vergangenen Donnerstag und die Temperaturen hatten der Strecke zugesetzt, so dass einige Teile noch ein ein wenig gefroren waren.

Zurück am Auto, bauten wir die Räder zusammen und zogen uns für die erste Probefahrt um.

Wir warteten noch das laufende Rennen ab und konnten dann in der Pause bis zum nächsten Rennen auf die Strecke. Vom Start/Ziel Bereich ging es erst einmal auf Asphalt einen Hügel hinauf, dann eine Rechtskurve hinunter auf die Trabrennbahn in das Stadion. Hier war das Fahren anfangs durch angetauten Schnee und Eis gar nicht so einfach.

Nach ca. 150 Meter ginge es eine kurze, vom Veranstalter aufgebaute, Rampe hoch. Anschließend musste das Rad geschultert werden und einige Treppenstufen bewältigt werden. Oben angekommen ging es wieder aufs Rad.

Durch ein Waldstück windete sich die abgesperrte Strecke. Hier brachte das Fahren richtig spaß.

Das Waldstück durchquert ging es bis ans andere Ende des Stadion durch einen erneuten Parkour indem extra Sand aufgeschüttet wurde um das Fahren zu erschweren. Auch hier war der Boden noch gefroren und machten es einem nicht einfacher diesen zu Überwinden.

Anschließend ging es wieder in eine Waldpassage. Die Strecke schlängelte sich zwischen den Bäumen bis in eine Senke hinab. Hier mussten zwei Hürden überwunden werden. Also wieder runter vom Rad, Hürden nehmen, den Hügel hochlaufen und wieder rauf aufs Rad.

Gerade wieder im Sattel und den Hügel runtergeschossen, musste man auch wieder runter. Gut, die guten Fahrer blieben sitzen und fuhren den nächsten Hügel mit ca. 20% Steigung und Absatz hoch. Wir nicht 🙂 . Selbst das laufen viel an dieser Stelle nicht leicht.

Nach ca. drei weiteren Proberunden, hatten wir den Kurs soweit im Kopf und wussten wie wir ihn unter die Räder zu nehmen haben. Bis 15 Uhr vertrieben wir uns die Zeit mit dem Zuschauen des U23 Rennens und dem erneuten Warmfahren.

Pünktlich um 15 Uhr standen Mario, Stefan und ich in unseren jeweiligen Startblöcken. Wenige Sekunden später viel der Startschuss und das 30 minütige Hobbyrennen war eröffnet. Da es für mich das erste Crossrennen war, hatte ich bis auf „nicht letzter werden“ keine Ansprüche. Am Start konnte ich zwei Fahrer hinter mir lassen. Einer davon Markus. Nach einer halben Runde hatte ich dann im Stadion die Chance an einem weiteren vorbei zu kommen.

Die erste Runde verlief noch ein bisschen verhalten und zögerlich. Die zweite Runde dann schon besser. In der dritten Runde rutsche mein Vorderrad in einer engen Kurve in der ersten Waldpassage auf einer Wurzel weg. Ich hatte keine Chance und sagte den Erdbewohnern guten Tag. Schnell wieder auf dem Rad ging es aber auch schon weiter.

Bei der Zieleinfahrt waren wir uns mit ein paar Fahrern nicht wirklich sicher ob wir jetzt hätten noch eine Runde fahren müssen oder nicht. Wie sich später aber bestätigte, hatten wir alles richtig gemacht und das Rennen war vorbei.

Eine tolle, aber auch sehr kraftintensive Erfahrung. Am Abend stärkten wir uns erst einmal in einem netten kleinen Restaurant mit der Vorfreude am nächsten Tag den Master2 und Elite Fahrern zuzusehen.

Am Sonntag um kurz nach eins starteten dann die Fahrer des Master 2 Rennens. Mit am Start mein Vereinskollege Torben Wolki, Jan (Janibal) und Kelli die beide für St.Pauli unterwegs waren.

Nach einem spannenden und spektakulären Rennen der Master 2, war es dann soweit. Die Elite positionierte sich am Start. Nach dem Startschuss ging die Post ab. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Ein Thriller im TV ist nichts dagegen. Bis zur letzten Runden kämpften Sascha Weber und Philip Walsleben um den Sieg. Walselben hatte am Ende stärken Beine und Nerven und gewann vor Weber und Meisen.

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