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300km Mecklenburger Seen Runde 2014

Mit der “Mecklenburger Seen Runde” fand an diesem Wochenende vom 23-24.05.2014 das größte Jedermann-Radsporteven in Mecklenburg Vorpommern statt. Zusätzlich war es die zweite Veranstaltung bei der wir selbst für unsere Spendenaktion “Rennrad-Nord.de – BIKE for SMA” die gefahrenen Kilometer (320km) in Geld umgewandelt und gespendet haben.

Rennrad-Nord.de war mit insgesammt 16 Startern und Starterinnen bei der Premiere der Mecklenburger Seen Runde (MSR) dabei. 11 Teilnehmer auf der 300km Runde und 5 auf der 90km Runde. “Ötzy” aus dem Alpecin Jedermann Team schloss sich uns an. Die Startzeit des 300km Teams war bereits am Freitag um 23:15 Uhr und die des 90km Teams am Samstag um 08 Uhr.

Als wir am Freitag gegen kurz vor 19 Uhr Neubrandenburg erreichten, holten wir alle zusammen als erstes unsere Startunterlagen bei der Anmeldung im Kulturpark ab. Das verlief schnell und unkompliziert ohne langes warten. Gefühlt wurde zu diesem Zeitpunkt alle 10 Minuten auf den aktuellen Wetterbericht für die nächsten Stunden geschaut. Es kündigte sich ein breites Regenband über Neubrandenburg an, was sich allerdings bis kurz vor 23 Uhr auflösen sollte. Somit hatten wir die Hoffnung im trockenem los zu fahren.

Anschließend kehrten wir bei einem kleinen Chinesen am Neubrandenburger Marktplatz zum essen ein. Das Essen sah bei fast allen gleich aus. Entweder gab es Reis mit Huhn oder Nudeln mit Huhn. Also reichlich Kohlenhydrate. Die größte Herausforderung bestand eigentlich der chinesischen Kellnerin zu erklären was wir bestellen wollten.

Gegen 21:30 Uhr kehrten wir ins Parkhaus zurück, in dem wir unsere Autos inkl. Rennräder abgestellt hatten um uns und unsere getreuen Zweiräder für die Tour vorzubereiten. Die Räder wurden zusammengebaut, die Beleuchtung montiert, Rücksäcke und Taschen gepackt.

Kurz vor 23 Uhr rollten wir bei mittlerweile trockenem Wetter und der positiven Wettervorhersage dass es Nachts trocken bleiben soll zum Start.

Hier trafen wir auch Ötzy (Sascha) und Marcus L. Wir waren jetzt also vollzählig und es konnte los gehen. Pünktlich um 23:15 startete unser Team Rennrad-Nord.de auf die 300 km Runde. Der Moderator am Start feuerte die Teilnehmer und Teilnehmerin an. Auch der Tourteufel Didi der wohl der bekannteste Velodesigner der Welt ist klopfte uns beim überqueren der Startlinie auf die Schulter und wünschte uns Glück.

Mit der Polizei als Begleitfahrzeug verließen wir Neubrandenburg und fuhren über Ihlenfeld und Rossow zum ersten Verpflegungspunkt in Friedland. Dieser war bereits nach 29km erreicht. Kurze Pause und weiter ging es. Bei ca. 18 Grad war es gegen 24 Uhr immer noch so warm, dass wir noch mit Kurzarm Trikot unterwegs waren. Echt toll.

Bei der Verpflegung in Burg Stargard gab es, für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit sich eine Massage geben zu lassen, um die Beine wieder zu lockern. An dieser Verpflegungsstation waren wir aber leider enttäuscht, da es hier “nur” Äpfel, Bananen und trockene Scheiben Brot gab. Auch hier haben wir nur kurz gehalten und fuhren nach ein paar Minuten weiter.

Die Stimmung in der Gruppe war genau so wie das Wetter. Einfach klasse. Der große Vorteil an dem späten Start war auf jedenfall das wenig bis gar kein Verkehr war. Perfekt für die Radsportler die in dieser Nacht wohl die Straßen rund um die Mecklenburger Seen Platte beherrschten und für sich hatten.

Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle die Ausschilderung der gesamten Strecke. Richtungspfeile wiesen die Strecke aus und bei jeder Gefahrenstelle gab es ein “Achtung – Gefahr” Schild, selbst bei Abbiegungen. Diese halfen gerade auch in der Nacht hervorragen und rechtzeitig noch mehr Aufmerksamkeit auf die Straße zu geben. Bei jeder Kreuzung standen Helfer z.B. der Feuerwehr etc. um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Weg anzuzeigen und auf die Verkehrslage zu achten. Ganz große Klasse. Echt TOP

Kurz vor dem dritten Verpflegungspunkt in Neustrelitz fuhr “Fisch” durch ein Schlagloch. Das Hinterrad verlor Luft. Plattfuß. Wir hielten an. Wie sagte Fisch “Ich hatte dieses Jahr noch gar keinen Platten” Ja. Irgendwann ist immer das erste mal 🙂 Also mit Lampen geleuchtet und den Schlauch getauscht. Es ist einfach immer wieder klasse. Einer arbeitet und alle anderen hauen einen Spruch nach dem anderen. Herrlich, wenn man dich selbst der Betroffene ist  😆

Wir kamen gegen 3:30 Uhr in Neustrelitz an. Hier erwartete uns eine heiße Gemüsebrühe, die auch ganz gut tat da es mitlerweile doch ein bisschen frisch wurde und ich mir selbst jetzt mein Langarmtrikot anzog. Nach einem etwas längeren Stopp und dem einen oder anderen Kaffe ging es weiter.

Ich trank leider keinen Kaffee und bereute dieses ca. eine halbe Stunde später. Ich wurde müde. Ein Glück war es doch relativ frisch, so dass mir die kühle Luft im Gesicht schnell über meinen Punkt der Müdigkeit half. Gegen kurz nach vier fing es bereits an ganz leicht zu dämmern und es war einfach klasse zu sehen wie der Tag beginnt und es immer heller wurde. Die ganze Nacht war es meistens still, aber jetzt fingen die Vögel an zu zwitschern. Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist durch die Nacht zu radeln, aber den Tag so anfangen zu sehen ist einfach schön.

Als wir um 5:30 Uhr an dem vierten Verpflegungspunkt in Röbel an der Müritz ankamen schien uns die Sonne ins Gesicht. Was für ein Anblick.

Hier gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Nudeln mit Hacksoße. Auf die hatten wir uns bereits seit etliche Kilometern gefreut. Frühstück 🙂

Ich setzte mich mit Fisch direkt am Hafen auf einen Absatz. Still schauten wir aufs Wasser. Genossen die Nudeln und dazu einen Kaffee. Wie sagte Harald dann am Sonntag “Als wir bei Sonnenaufgang in Röbel ankamen, dachte ich nur. Was kann es jetzt gerade schöneres geben”. Da muss ich Ihm recht geben. Das war echt ein toller Moment dort.

Nach einer fast zu langen Pause sollte es jetzt ein Stück an der Müritz entlang gehen. Diese konnte man immer wieder durch den Wald sehen. Da es nahe am Wasser entlang ging, fuhren wir zeitweise durch richtige Nebelbänke die die Temperatur auf knapp 10 Grad vielen ließ.

Auf dem Weg zur sechsten Verplegungsstation fuhren wir gerade schön bergab, als es bei Mario am Hinterrad anfing zu knarren und plötzlich zu knallen. Wir riefen ihm zu er solle bremsen sofort. Wir hielten an. Was war passiert? Die Kette hatte sich im Ritzel festgefahren und ließ sich ein Glück wieder entfernen, aber leider behob das nicht die Ursache. Der Freilauf hatte sich festgefahren und bewegte sich keinen Zentimeter mehr. Ich glaube Mario hätte zu diesem Zeitpunkt durchaus das Fahrrad in das angrenzende Feld schmeißen können.

Was für ein Zufall das gerade in dem Moment ein Servicewagen des Veranstalters vorbei fuhr und anhielt. Dieses musste leider noch jemanden zum Arzt fahren und der Fahrer sagte zu Mario, dass er ihn hier abholt und zum 20km entfernten Verpflegungspunkt fährt. Dort ist ein Servicezelt, wo er ein “Leih- Hinterrad” bekommen kann. Super. Nach kurzer Absprache fuhren wir bis zum Verpfelgungspunkt weiter, an dem auch Mario später hingefahren wurde.

Stephan und ich entschieden uns dort auf Mario zu warten, da es doch länger dauerte als Gedacht. Die anderen Teilnehmer unserer Gruppe fuhren weiter. 240km nichts passiert und dann so etwas. Nach ca. 1 Stunde kam auch Mario mit dem Servicewagen. Es gab leider kein Leihrad, sondern er musste dort ein Shimano Hinterrad für 80 Euro kaufen. Ein Glück erklärte sich der eine Servicemitarbeiter bereit das defekte Laufrad Abends bei uns im Hotel abzugeben. Echt klasse. Vielen Dank dafür.

Nachdem das Rad eingebaut war ging es zu dritt auf die letzten 80km. Nach der langen Pause an der Kontrolle kam ich persönlich gar nicht mehr richtig in Gang. Aber was solle. Sind ja nur noch 80km.

Bei der vorletzten Kontrolle in Bredenfelden aßen wir noch mal schön frische Waffeln. Ein Genuss. Die letzte Kontrolle 20km vor dem Ziel ließen wir aus und fuhren weiter.

Im Zielbereich empfangen und applaudierten die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen unseres Teams auch uns für die geschaffte Runde. 320km in 11 Stunden. Super.

Den Abend ließen wir gemeinschaftlich ganz gemütlich bei einem Mexikaner ausklingen.

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12 comments

  1. Liebes Rennrad- Nord.de Team,
    ich möchte mich bei euch allen bedanken, diese Rundfahrt war einfach der Wahnsinn !!
    Bei Flo für die klasse Orga und den tollen Bericht,
    bei Ronald, für die perfekte mentale Einstellung,
    bei Marcus, du hast wahrlich Beine wie Dampfhämmer, deinen Spruch ” Höre nicht auf deinen Körper, er lügt!” werde ich mir ganz sicher merken,
    bei Harald, du warst die perfekte Zugmaschine.

    Ach, einfach bei euch allen – ohne euch hätte ich das nicht geschafft.
    Den 5 Helden für Trondheim-Oslo schon heute viel Erfolg!

    SG Chris

  2. Moin Flo,

    ja super Tour auf einer sehr abwechslungsreichen Strecke, die Verpflegung läßt sich noch Luft nach oben, da hat man sich sehr stark an der VätternRundan orientiert. Aber vielleicht sind wir auch von unseren RTF’s in unserem Umland verwöhnt. Das mit dem defekt war schon echt ärgerlich, weill ich nicht weiter fahren konnte, frustierend war die Warterei, die mir vorkam wie eine Ewigkeit. Mein Rad würde ich nie weckwerfen, dafür habe ich es viel zu lieb und es hat mich bis dato schon seit 8 Jahren immer sicher ans Ziel gebracht. In dem Zusammenhang großen Dank an meine beiden Edelhelfer (Stefan und Dich) das ihr gewartet habt und wir gemeinsam die letzten 80 zussammen gerollt sind. Wäre die Strecke noch etwas länger gewesen, hätten wir die anderen auch wieder eingeholt 🙂
    Ich freue mich auf Norwegen und bin mir sicher, das wir das Ding zusammen rocken.

    Gruß Mario

  3. Glückwunsch Jungs! Die Premiere der MSR scheint gelungen zu sein. Das ist schön. Gerne wäre ich mitgefahren, doch ich hatte Verpflichtungen bei einer Konfirmation. Die Bilder machen mir aber große Lust auf MSR 2015. Gruß Jörg

  4. Sascha Roth (Ötzy)

    Ihr seid ein tolles Team, Jungs !

    Es war mir eine grosse Freude diese Herausforderung mit Euch zusammen anzugehen.
    Starke,motivierte und vor allem teamorientierte Fahrer die immer auch ein Auge nach hinten werfen.
    Als ich mich früh morgens mit den Worten “nehmt mal bitte ein wenig raus” aus der 2. Reihe verabschiedet hatte um hinter dem Feld mein Auge von einem Fremdkörper zu befreien (Spülen) habt ihr lange auf mich gewartet und seid ruhig weiter gerollt. Danke dafür ! Das habe ich auch schon ganz anders erleben müssen.
    Wenn wir noch einmal zusammen “lang” fahren, nehmen wir unsere eigenen Schnittchen mit, oder? ;o)

    Danke, dass ich mich Euch anschliessen durfte. Für Trondheim-Oslo drücke ich die Daumen.
    Das war übrigens mein erstes Mal über 300 ;o) und es hat wirklich viel Spaß gemacht !

    Herzlichen Gruß
    Ötzy

  5. Moin Flo,
    Hallo Team Rennrad-Nord.
    Gut habt Ihr das gemacht. Du, Flo, den Bericht, das Team komplett gefinisht, sehr gut!
    Schade, daß ich nicht dabei sein konnte, beim lesen des Berichtes kommt schon ein wenig Wehmut auf.
    Ich arbeite an der Vorbereitung für Vättern und hoffe, dort auf ähnliche Bedingungen zu treffen wie ihr sie hattet.
    Ein Teil des Teams wird ja in Schweden mit dabei sein, das ist gut.
    Und dann werden wir 5 hoffentlich Norwegen gemeinsam unter die Räder nehmen!
    Die Spannung steigt!

    Grüße Henning

  6. Moin lieber Flo!
    Moin liebes Rennrad-Nord.de Team!

    @ Flo – mal wieder ein toller Bericht.
    @ alle320er – Hut ab vor eurer Leistung – ihr seid wirklich Helden, schade, dass wir nicht alle über die Ziellinie rollen sehen konnten.
    Zur 90er Runde, also, auch wir beiden Schnecken sind ins Ziel gekommen, wir hatten unseren Spaß, von muhenden Kälbern, die uns im richtigen Moment ‚an muhten‘, so nach dem Motto los ihr zwei, das ‚Hügelchen‘ geht noch, wir sind vor Lachen fast vom Radel geplumpst. Allerdings hat uns am meisten das Grinsen im Gesicht der 320km Radler beeindruckt, die uns auf unseren ersten Km entgegen kamen, diese waren nach 300 Km Fahrt durch die Nacht fast im Ziel und fuhren noch mit einer Geschwindigkeit, die wir noch nicht mal Bergab erreichen würden und das coolste, diese ‚Helden‘ riefen uns entgegen, kommt ‚Mädels‘ ihr schafft das…ohne Worte…
    @ 90Km SpeedMädels – Wir haben uns riesig gefreut, dass ihr uns im Ziel begrüßt habt
    @ Speedy Johanna – einfach irre
    @ Norwegenrockern – von uns auch heute schon viel Erfolg!
    @ Ronald & Mario – Danke für die Orga und das wir dabei sein konnten
    @ Isabel & Iris – ihr solltet doch mal etwas trainieren
    Wir hoffen, ihr seid alle gut nach Hause gekommen.
    Liebe Grüße die Schnecken Isabel & Iris

  7. Moin Flo,
    Hallo Team Rennrad-Nord,

    super Bericht, tolle Bilder das werdet Ihr sicherlich nicht so schnell Vergessen.
    Ihr könnte stolz auf eure Leistung sein, und zusätzlich war es ein gutes Training für Trondheim-Oslo.
    Auch die Strecke werdet Ihr mit einem Lächeln im Gesicht erfolgreich beenden.

    Sonnige Grüße, Frank D.

  8. Ronald Schwan

    OK, vor dem Start habe ich geflucht, wie wir es sonst nur von Fisch kennen. Die anstehende Nachtfahrt und die Regenprognose haben mich doch arg zweifeln lassen. Nach dem Start sah die dunkle Welt viel freundlicher aus. Diese Tour mit euch war einfach der Hammer, das disziplinierte fahren, die Einigkeit zu reagieren, wenn sich “Gefahrenpotentiale” in unsere Gruppe gemischt haben. Dank an Ötzy und den beiden Unbekannten, die unsere Gruppe perfekt ergänzt haben.
    Es war meine erste Nachfahrt und es hat Spaß gemacht. Unvergessen die verschiedenen Momente des beginnenden Tages mit dem Höhepunkt der gerade aufgegangenen Sonne über der Müritz bei unserer Ankunft in Röbel. Die sehr gut ausgewälhte Route mit traumhaften Wegen über die sanften Hügel, ließ die Kopfsteinpflasterpassagen schnell vergessen. Endorphingeflutet haben wir das Ziel erreicht, schnell waren die kleinen Beschwerden vergessen und wir, die in Neubrandenburg den Abend gemeinsam verbrachten, konnten bei gewaltigen Essenmengen und reichlich Hopfensaft das erlebte beschmunzeln und kommentieren. Erstaunlich, wie lange wir nach durchfahrener Nacht noch durchgehalten haben.
    Morgens beim Frühstück im Hotel war durch leichte Unwucht im Gang zu erkennen, dass die meisten Gäste die MSR absolviert hatten.
    Das Alles macht Lust auf mehr mit Euch.
    Klar, wir werden von unseren Mitmenschen als verrückt angesehen. Aber mit Blick auf die MSR und andere Veranstaltungen wissen wir auch, wir sind nicht allein und das ist doch beruhigend.
    Wir sehen uns
    Ronald

  9. Andreas Klein

    Also, will ich mich auch mal melden….
    Es ist schon Wahnsinn, …oben ein paar Schluck Iso-Getränkt und ein paar Schwarzbrotscheiben rein –> und unten kommen 325 km raus.
    Trotz anfänglichem Zweifel an der Gesamtsituation, des nächtlichen Startens, Fluchen über den, der mich hierzu überredet hat, war es wieder ein Erlebnis mit Euch “Verrückten”, was sich in meinem Tourengehirn eingebrannt hat. Ich werde mich an nicht viele Tage 2014 erinnern, doch an die MSR gewiss. (auch an den Tag danach :-))
    Danke, dass ich dabei sein durfte. Ihr seid ne dufte Truppe.

    Gruß Andreas

  10. Harald Leisner

    Ich schließe mich den positiven Kommentaren gerne an. Ich habe schon diverse Nachtmarathons mitgemacht, auch die Vätternrundan. Das was ich mich Euch erleben durfte hat alles Bisherige deutlich getoppt. Die extrem schöne Strecke einerseits, denn hier wurde geboten was den Reiz einer Nachfahrt ausmacht. Besonders faszinierend fand ich die frühen Morgenstunden, als der Morgennebel über Wiesen und Seen waberte und den Stopp in Röbel wo uns die aufgehende Sonne über der Müritz anlächelte.

    Andererseits hat mich außerodentlich gefreut wie gut und dizipliniert unsere Gruppe lief, genau so macht das Spaß. Das ließ sich auch am erzielten Schnitt ablesen (obwohl Rasen nicht das Ziel war). Ich hatte das Gefühl, daß wir bei vielen Anderen mächtig Eindruck hinterlassen haben. Mehr als das was wir hier gemeinsam erleben durften kann man von so einer Veranstaltung wohl kaum erwarten (abgesehen von den bereits genannten Kleinigkeiten).

    Übrigens – ich bin gerne verrückt 😉

    Gruß
    Harald

  11. Sven Fisch Deeken

    Moin zusammen,
    keine Ahnung, was Ronald mit “… wie wir es sonst nur von Fisch kennen” meint.
    Auf alle Fälle war es in der Tat sehr beeindruckend und angenehm, mit euch zu rollen.
    Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.
    Das nächste Mal bringe ich gerne eine Runde Schnittchen für unterwegs mit.
    Gute Grüße
    Fisch

  12. Moin!
    Gestern bei der “kurzen” Trainingsrunde,(da muß wohl der Schwan mit uns durch gegangen sein) wurde noch Feedback der Frauenrunde erbeten. Wie einigen bekannt bin ich kein Einzelradfahrer, sondern auf dem Tandem unterwegs. Als nun Johanna im Winter im Krankenhaus lag, dachte sich Ronald “Johanna braucht ein Ziel um wieder schnell fit zu werden!” Also mal kurz bei mir angefragt, ob ich denn Zeit hätte. Johanna hat mit mir Runden gedreht,damit ich gleichmäßig und sicher fahren lerne und ich hab dafür aufgepasst, daß sie nicht ihren Körper überfordert. Wir haben uns eine gemeinsame Fahrt versprochen. In den Wochen bis zum Start ging mir noch manchmal der Popo auf Grundeis, denn wer kann schon mit Johanna mit halten, sie fährt halt in einer eigenen Liga.
    Start bei der MSR: Ich Honk hatte natürlich vor Aufregung meinen Dromedarbeutel in Ammersbek liegen gelassen, also musste eine Trinkflasche reichen. Bei Hitze wäre das knapp geworden, da Wasser auf den Stationen nicht vorgesehen war. Noch in der Starphase hab ich dann meine Ersatzschlauchtasche auf dem Kopfsteinpflaster verloren, aber Isabel war so nett und hat sie mir eingesammelt. Vielen Dank nochmal dafür!
    Johanna hat auf mich gewartet und wir haben dadurch den Anschluß an die Speedgruppe verloren.(Wäre sonst nur etwas später passiert) Bis zur zweiten Rast sind wir schnatternd nebeneinander gefahren und haben die Gegend genossen. Die Kühe von Iris haben uns aber nicht angemuht. Schade, wir hätten bestimmt passend geantwortet! Nach der zweiten Rast hatten wir wieder Kontakt zu Martina und Féline (wie schreibt man den Namen?) und es ging jetzt im sechser Team weiter. Hier ein kleines Hut ab vor dem total gleichmäßigen Fahren von Féline. Total irre ohne Panikattake und große Bedenken die schöne Strecke zu fahren. Es war mir eine Ehre mindestens 80 von 96 km als Flügel vom Schwan zu fahren.
    Unser geübtes Ziel gemeinsam über die Ziellinie zu fahren haben wir, wie die Fotos beweisen (meine 8 sind alle neben Johanna), super hinbekommen.
    Im Ziel haben wir Euch gerne jubelnd empfangen, Stimmung hat da sonst keiner gemacht!
    Vielen Dank, daß ihr mir Tobi gutgelaunt und heil begleitet habt.
    Bis bald zum Sprint mit dem Tandem
    Billy

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